Waschhandschuh und Zubehör fürs Auto

Zwei Arbeiten am Fahrzeug lassen sich mit keinem Tuch erledigen: die Handwäsche und die engen Stellen. Für beides gibt es ein eigenes Werkzeug.

Der Chenille-Waschhandschuh hat lange, verdrehte Faserstränge. Zwischen ihnen entstehen tiefe Zwischenräume, in denen Schmutzpartikel nach unten sinken und eingeschlossen bleiben – anders als bei einem Schwamm, dessen glatte Oberfläche die Partikel oben hält und über den Lack schiebt.

Die Detailing-Pinsel kommen in Lüftungsschlitze, Fugen zwischen Armaturen und Verkleidung, Felgenspeichen und Radnaben. Nach dem Waschen folgt das Trocknen – dafür sind die Trockentücher da, und Handschuh und Trockentuch zusammen gibt es im Außen Bundle.

2 Produkte

Welches Werkzeug wofür?

Material
Chenille-Mikrofaser, lange verdrehte Faserstränge
1 × Naturhaar, 1 × Softhaar
Maße
Handschuhform mit enganliegendem Bund
je 23,5 cm lang, Kopf Ø 2,9 cm
Wofür
Handwäsche von Lack, Scheiben und Anbauteilen
Lüftungsschlitze, Fugen, Bedienelemente, Felgenspeichen, Radnaben
Besonderheit
Partikel sinken zwischen die Fasern, statt auf der Oberfläche zu bleiben
Pinselkopf ersetzbar – kein Neukauf, wenn die Borste nachlässt
Nass oder trocken
nass, mit Shampoo
beides – trocken für Staub, feucht mit Innenraumreiniger
Auch für
Motorrad, Wohnmobil
Motorrad, Fahrrad

Zum Vergleichen seitlich wischen

Kaufberatung

Worauf es ankommt

Warum Chenille und nicht Schwamm

Die meisten Kratzer im Lack entstehen nicht beim Polieren, sondern beim Waschen. Ein Schwamm hat eine geschlossene Oberfläche: Sandkörner bleiben darauf liegen und werden bei jedem Zug mitgeschoben. Bei Chenille sinken sie zwischen die Faserstränge und haben keinen Kontakt mehr zum Lack.

Zwei Eimer sind wichtiger als das teuerste Shampoo

Ein Eimer mit Shampoo, ein zweiter mit klarem Wasser zum Ausspülen des Handschuhs. Ohne den zweiten Eimer wandert der Schmutz aus dem Handschuh zurück in die Waschlösung und von dort wieder auf den Lack. Das ist der Schritt, der beim Waschen am meisten bringt.

Zwei Haararten, zwei Aufgaben

Der Naturhaar-Pinsel ist für die gründliche Arbeit gedacht – Felgenspeichen, Radnaben, festsitzender Staub in Fugen. Der Softhaar-Pinsel ist für empfindliche Oberflächen wie Klavierlack, Displays und Bedienelemente. Beide mit ersetzbarem Kopf.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen

Ja, bis 40 °C im Schongang und ohne Weichspüler. Weichspüler legt sich in die Chenille-Fasern und hebt ihre Aufnahmefähigkeit dauerhaft auf. Anschließend kräftig ausschlagen, damit sich die Faserstränge wieder aufrichten.

Nicht nach Zeit, sondern nach Zustand: Sobald sich die Faserstränge verfilzt anfühlen oder Partikel auch nach dem Waschen darin bleiben, gehört er ersetzt. Wer nach jeder Wäsche ausspült und wäscht, kommt lange hin. Ein Handschuh, der einmal auf den Boden gefallen ist, wird nicht mehr an den Lack gelassen.

Der Handschuh. Der Unterschied liegt in der Bauweise, nicht in der Technik: Ein Schwamm hält Sandkörner an der Oberfläche und schiebt sie über den Lack, die langen Chenille-Fasern schließen sie zwischen sich ein.

Für alles, wo ein Tuch nicht hinkommt oder zu grob ist: Lüftungsschlitze, Fugen zwischen Armaturen und Verkleidung, Nähte in Polstern, Knöpfe und Regler, Felgenspeichen und Radnaben. Trocken für Staub, feucht mit Innenraumreiniger für Festsitzendes.

Ja – Felgenspeichen, Radnaben, Zierleisten, Embleme und Tankdeckelkanten sind typische Stellen. Für außen eignet sich der Naturhaar-Pinsel besser, der Softhaar-Pinsel bleibt für empfindliche Innenraumflächen.